Gesunde und kostbare Kakaobohnen
Passend zur Weihnachtszeit widmet National Geographic in ihrer Dezemberausgabe einen Artikel den Kakaobohnen und dunkler Schokolade.
Dunkle Schokolade kann gesundheitliche Vorteile bieten, wahrscheinlich durch die enthaltenen Polyphenole, Flavanole und Theobromin wenn man nicht übertreibt. Empfohlen sind maximal 20 g am Tag mit einem Kakaoanteil von mindestens 70%.
Gesundheitliche Vorteile können sein:
– Verbesserung der Elastizität der Blutgefäße und dadurch Blutdrucksenkung
– antientzündliche Wirkung
– Schutz vor Zahnfleischerkrankungen
– Erhöhung der Bakterienvielfalt im Darm
Also zugreifen, oder?

Der Bedarf an den Bohnen ist groß, nicht nur zur Weihnachtszeit, das Angebot, z.B. durch Extremwetter knapp und entsprechend sind die Preise in den letzten Jahren stark gestiegen. Steigende Temperaturen machen den Bäumen zu schaffen und sie bauen ihr Fett um, so dass die Kakaobutter dann nicht mehr im Mund schmelzen kann.
Um den Bestand alter Kakaobaumplantagen zu erhalten und nicht neue Plantagen anlegen zu müssen, können gemäß neuen Forschungsergebnissen die alten Bäume mit jungen ertragreichen Trieben veredelt werden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Herstellung von Schokolade im Labor, indem Kakaobohnenzellen gezüchtet werden. Die erste so hergestellte Schokolade soll 2026 auf den Markt kommen.
Stiftung Warentest kürt im Dezember 3 Testsieger, allerdings mit Kakaoanteilen unter 50%. Erfreulich ist bei dem Testergebnis, dass keine Schadstoffe wie Cadmium, Pestizide oder Mineralölbestandteile gefunden wurden und nur in einer veganen Schokolade Keime. Stiftung Warentest merkt selber an, dass eine Schwachstelle aller Milchschokoladen der hohe Fett- (29 – 41%) und Zuckeranteil (33 – 60%) ist. Außerdem werden aufwendige Verpackungen bemängelt. Bis zu 18% Verpackung fallen bei einigen Produkten an. Am umweltfreundlichsten ist eine leichte Verpackung (1 – 2%) aus dünner Kunststofffolie oder noch besser abbaubarem Material.
Denn wer will schon ohne Schokolade leben?
