Tschernobyl

Tschernobyl und Aktionen des Forum Ökologie

Am 26. April 1986 Jahren kam es durch menschliches Versagen und technische Mängel zu einer Nuklearkatastrophe im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl mit deren Folgen wir noch heute zu kämpfen haben. Greenpeace berichtet dazu unter https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/atomausstieg/tschernobyl

Es gibt auch einige interessante Filme zum Thema Tschernobyl und Kernkraftnutzung:

Mediathek: https://mediathekviewweb.de/#query=Tschernobyl; https://mediathekviewweb.de/#query=Wackersdorf

Um den havarierten Block 4 wurde ein Sakrophag gebaut, eine provisorische Konstruktion mit max. 30 Jahre Lebenszeit, die dann durch eine neue Schutzhülle mit einer Lebenszeit von 100 Jahren ersetzt wurde. Innerhalb dieser 2. Schutzhülle erfolgt ein Rückbau aller inneren Strukturen.

Nach wie vor ist das Thema Endlagerung auch für unseren Atommüll noch nicht geklärt – er wird oberirdisch in Containern gelagert – schon wartet die Politik mit neuen Vorschlägen auf, die die Energieknappheit in den Griff bekommen sollen: Mini-AKWs. Gleichzeitig wird der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen erschwert.

Aber – Atomkraft ist nicht die Lösung – der Meinung waren die Gründer des Forum Ökologie schon vor 40 Jahren.

Als Reaktion auf Tschernobyl entstand 1987 eine Ausstellung „Pro und kontra Kernenergie“ mit dem Übertitel „Lebensqualität“ als gemeinsames Werk mehrerer Träger. Von den ursprünglichen Kooperationspartnern sind geblieben: Forum Ökologie, Bund Naturschutz, Evangelisches Bildungswerk und Katholisches Kreisbildungswerk. Das Forum Ökologie hat dazu den Teil „Alternative Energien“ erstellt. Die Ausstellung war schon in den europäischen Städten Salzburg, Innsbruck und Bozen zu sehen. Quelle: Ausstellungskatalog 1989.