Tschernobyl

Tschernobyl und die Gründung des Forum Ökologie

Am 26. April 1986 Jahren kam es durch menschliches Versagen und technische Mängel zu einer Nuklearkatastrophe im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl mit deren Folgen wir noch heute zu kämpfen haben. Greenpeace berichtet dazu unter https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/atomausstieg/tschernobyl

Es gibt auch einige interessante Filme zum Thema Tschernobyl und Kernkraftnutzung:

Mediathek: https://mediathekviewweb.de/#query=Tschernobyl; https://mediathekviewweb.de/#query=Wackersdorf

Nach wie vor ist das Thema Endlagerung für unseren Atommüll noch nicht geklärt – er wird oberirdisch in Containern gelagert – schon wartet die Politik mit neuen Vorschlägen auf, die die Energieknappheit in den Griff bekommen sollen: Mini-AKWs. Gleichzeitig wird der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen erschwert.

Aber – Atomkraft ist nicht die Lösung – der Meinung waren die Gründer des Forum Ökologie schon vor 40 Jahren.

Als Reaktion auf Tschernobyl entstand 1987 eine Ausstellung „Pro und kontra Kernenergie“ mit dem Übertitel „Lebensqualität“ als gemeinsames Werk mehrerer Träger. Von den ursprünglichen Kooperationspartnern sind geblieben: Forum Ökologie, Bund Naturschutz, Evangelisches Bildungswerk und Katholisches Kreisbildungswerk. Das Forum Ökologie hat dazu den Teil „Alternative Energien“ erstellt. Die Ausstellung war schon in den europäischen Städten Salzburg, Innsbruck und Bozen zu sehen. Quelle: Ausstellungskatalog 1999

Mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürger über die zunehmenden Umweltprobleme aufzuklären und alternative Wege zu suchen,
wurde 1979 das ‚Freie Forum Ökologie‘ gegründet und 1985 als Verein als ‚Forum Ökologie Traunstein e.V.‘ im Vereinsregister mit dem Vorsitzenden Willi Stettner registriert. Vier Jahre später übernahm Herbert Jungwirth den Vorsitz und wurde im Januar 1992 von Maria Eschenbeck abgelöst, die das Amt bis 2004 inne hatte. Maria Eschenbeck wurde bei der 30 Jahrfeier des Forums, 2009 zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

Über die Motivation und die Erlebnisse der Ehrenvorsitzenden Maria Eschenbeck werden wir bald hier berichten.