Abbruchhaus

Bauen mit Schutt und Asche

Bauschutt und Wüstensand können verwendet werden, um klimafreundliche, wiederverwendbare Geopolymersteine herzustellen, so ein Artikel im National Geographic, Februar 2026.

In Deutschland gehen rund 1/3 der CO2-Emissionen auf den Bausektor zurück.

Durch die Entwicklung wiederverwendbarer Steine eines Thüringer Unternehmens könnte sich die Klimabilanz der Branche jedoch in Zukunft erheblich verbessern. Bis zu 70% CO2-Einspaarung scheinen möglich zu sein. Zur Herstellung der Steine können sogar Bauschutt und Wüstensand verwendet werden. Es wird kein Zement benötigt; als Bindmittel dienen stattdessen Abfallprodukte der Kohle- und Stahlindustrie. Die Steine werden nicht gebrannt sondern bei Raumtemperatur getrocknet. Die mit diesen Steinen errichteten Häuser sind Dank eines innovativen Stecksystems in wenigen Tagen aufgebaut und auch recyclebar.

Die Zeitschrift National Geographic liegt beim Forum Ökologie zur Ansicht aus.