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Dienstag, 23. April 2019

Photovoltaik

Sowohl für Einspeisevergütung als auch für Eigenverbrauch regelt das EEG die Förderkonditionen. Hier können Sie die Vergütung einer Anlage rechnen.

Windenergie

Laut EEG 2014 werden nur die Windanlagen an Land bis zu 100 kW Leistung (ab 2016) eine feste Vergütung bekommen.

Für Windanlagen auf See bietet das EEG 2014 zwei Fördermodelle.

Wasserkraft

Die Förderung für Strom aus Wasserkraft orientiert sich an die Bemessungsleistung der Anlage. Weitere Informationen finden Sie hier.

Biomasse

Für Strom aus Biomasse regelt die Biomasseverordung den Wert.

Geothermie

Für Strom aus Geothermie beträgt der anzulegende Wert 25,20 Cent pro Kilowattstunde. Dieser verringert sich ab dem Jahr 2018 jährlich zum 1. Januar um 5,0 %.

Erneuerbare-Energien-Gesetz

Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird die wettbewerbliche Förderung der erneuerbaren Energien festgelegt. Das Ziel der EEG ist der Ausbau erneuerbaren Energien. Mit dem Ausbaukorridor soll die Entwicklung reguliert werden.

Das Gesetz regelt alle Arten von erneuerbaren Energien: Strom aus Wind, Sonne, Biomasse, Wasserkraft, Deponiegas, Klärgas, Grubengas und Geothermie werden ausführlich behandeln.

Quelle: ZSW nach Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)

 

Da der Energiemarkt sehr dynamisch ist, ändert die Regierung dieses Gesetz immer wieder. Momentan ist das EEG 2014 bis Ende des Jahres gültig.

Leider scheint unsere Regierung nicht sehr engagiert in Bezug auf erneuerbare Energien zu sein. Die Verantwortlichen versprechen immer wieder die Umwelt zu schützen, aber die Fakten zeigen etwas anderes. Während auf dem Klimagipfel in Paris viel besprochen wird, werden in Deutschland weiterhin Ölheizungen bezuschusst und der Ausbau der erneuerbaren Energien drastisch gebremst.

Am 8. Juli 2016 hat die Regierung das EEG 2017 beschlossen. Ab Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Januar 2017, garantiert der Staat nicht mehr den Preis des Grünstroms ab 750 kW (vor ab 1 MW) von Anlagen die  mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. Ökostrom soll künftig nur noch dann staatlich gefördert werden, wenn Anbieter sich zuvor bei Ausschreibungen durchgesetzt haben.

Bei Ausschreibung, verlangen die Investoren einen Zuschlag für den erzeugten Strom. Die Anlagen mit niedrigsten Zuschlag sind ausgeschrieben, und zwar so lange, bis das Volumen versteigert ist. Die Regierung erklärt dass die Ausschreibung so einfach und transparent ist dass die Bürgerenergiegenossenschaften auch zum Zug kommen können. Aber wenn sie mit großen Unternehmen konkurrieren müssen, haben sie in Wahrheit keine Chance.

Außerdem, der Zubau wird begrenzen. Bei Wind an Land, grenzet das EEG 2016 den Zubau bis maximal 2900 MW jährlich. Bei Photovoltaik sollen Förderungen für jährlich 600 MW (vor 2400 MW) über Ausschreibungen vergeben werden, bei Biomasse 150 MW.

Der Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel rechtfertigt es: "Es fehlen die Netze für einen zu schnellen Ausbau", sagt er, und "Ziel des Gesetzes ist die Synchronisierung von Netzausbau und dem Ausbau der Erneuerbaren". Leider werden die Klimaschutzziele so nicht zu erreichen.

Kritische Meinungen finden Sie hier:

Stadtwerke

Umweltbundesamt

Nina Scheer

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin