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Dienstag, 21. November 2017

Ist gutes Essen wirklich teuer?

Hintergrundbericht zum Spendenprojekt "Ist gutes Essen wirklich teuer?, 'Versteckte Kosten'

Das Öko Institut e. V. hat in einem Studie, zum einen die realen Kosten unserer Ernährung in Deutschland und zum anderen, die versteckten oder externen Kosten untersucht.

Öko Institut e.V.:

Die Studie hat gezeigt, dass durch eine Umstellung des „durchschnittlichen Ernährungsstiles in Deutschland“ auf einen fleischreduzierten Ernährungsstil, der aus gesundheitlichen Gründen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird, die Mehrkosten, die durch den Einkauf von Bio-und fair gehandelten Produkten entstehen, weit-gehend kompensiert werden können.

Dass eine saisonale und ausgewogene Ernährung auch sehr schmackhaft sein kann, zeigen eine Reihe von Köchen und Köchinnen, die ihre Rezepte dankenswerterweise uns kostenlos zur Verfügung gestellt haben und die mit Hilfe des „Politischen Kochbuchs" einfach nachzukochen sind.

TERMINE

01.11.2016 22:08

„Weiloisirgendwiazamhängd“

am Do 23.11. um 20.00 Uhr im Pfarrsaal Waging

Hofbesuche des Forums Ökologie in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel

Waging am See. Eine Motivation für konventionell wirtschaftende Bauern, sich zumindest mit dem Thema biologischer Landbau zu befassen, und eine Information für die Verbraucher, dass die Produktion biologisch erzeugter Lebensmittel einen deutlichen Mehraufwand erfordert und daher die Preise dafür entsprechend höher sein müssen: Darum ging es unter anderem bei einer vom Forum Ökologie organisierten Begehung in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel unter Führung von Sylvester Dufter, Susanne Seidl und Martin Ober. Ziel waren zwei Bio-Höfe: der Milchviehbetrieb von Franz und Rosi Gröll in Unterstefling und der Weidefleischbetrieb von Heini und Alice Thaler in Hochreit, beide in der Marktgemeinde Waging am See gelegen.

Zum Artikel hier:

Schimmelpilz im Haus

Wenn es draußen kalt wird, die Außenwände vom Haus abkühlen und eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum herrscht, dann zeigt sich oftmals Schimmel an den Wänden. Für die Schimmelbildung in der Wohnung gibt es eine Reihe von Ursachen:

- wenn Nässe durch ein defektes Dach oder Wände direkt in das Haus eindringt

- wird nach einem Wasserrohrbruch die Wohnung nicht genügend oder zu spät ausgetrocknet, kann sich hinter Schränken und Wandvertäfelung Schimmel ansiedeln

- falsches Heizen und Lüften in luftdichten Räumen begünstigen das Wachstum

- Tauwasserbildung an kalten Wänden im unbeheizten Zimmer oder an Fensterlaibungen die nicht ausreichend abgetrocknet werden.

Schimmelpilze sind immer vorhanden. Ob sie eine gute Grundlage finden um sich anzusiedeln und zu wachsen hängt wesentlich von der Feuchtigkeit in oder auf dem Material ab. Dies beginnt bei ca. 80%, ein besonders guter Nährboden entsteht bei Tauwasserbildung. Schimmelpize können bei Menschen Atemwegsbeschwerden, Allergien und Reizungen auslösen. Allerdings konnte man bisher nicht feststellen, bei welcher Konzentration der Sporen mit einer gesundheitlichen Belastung zu rechnen ist. Wird Schimmelpilzbefall im Raum festgestellt, so muss nicht unmittelbar mit einer Gesundheitsgefährdung gerechnet werden. Aber man sollte auch nicht warten bis sich der Schimmel weiter ausbreitet. Kleine Stellen können auch selbst mit einer 70-80% Ethanol- oder Isopropanol-Lösung beseitigt werden. Dabei ist aber unbedingt darauf zu achten, dass durch das Abwischen Sporen aufgewirbelt werden können. Deshalb Atemschutz (Staubmaske) tragen und umliegende Gegenstände abdecken oder entfernen.

Allein mit der Beseitigung des Schimmels ist das Problem aber nicht gelöst. Zur Vorbeugung, dass sich Schimmelpilze nicht wieder ansiedeln, ist auch wichtig die Ursache zu beseitigen. Dies kann z.B.: Je nach Ursache, durch gezieltes Heizen und Lüften oder durch die Wärmedämmung der Außenwand geschehen.

In jedem Fall kann ein Gespräch mit einem Fachmann/ frau vorab so manche Frage klären und eine Entscheidungshilfe über das Vorgehen zur Schimmelbekämpfung und Vermeidung sein.

Im Übrigen:

Richtiges Lüften hilft auch die Raumluft zu verbessern. In geschlossenen Räumen können sich Schadstoffe durch Ausdünstung von Möbeln, Teppiche und Tapeten ansammeln. Mindestens dreimal am Tag sollten die Fenster für 5 -10 Minuten geöffnet werden um die Raumluft auszutauschen. Das hilft auch die Luftfeuchtigkeit zu regulieren

Einen Ratgeber (Broschüre) vom Umweltbundesamt zum Thema erhalten sie im Büro des Forum Ökologie

oder zu bestellen unter https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ratgeber-schimmel-im-haus