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Donnerstag, 21. Juni 2018

Festival der Utopie 2018

 

Am Campus St. Michael bietet das Festival der Utopie für 2 Tage einen Ort für freies Denken und präsentiert konkrete, positive und nachhaltige Ansätze.

Der Vorverkauf ist gestartet! Anmeldungsmöglichkeiten und weitere Informationen zu Vorträgen, Seminaren und Workshops gibt es unter:

 

 

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05.12.2017 13:00 Alter: 198 days

Reparaturcafé Traunstein am Sa. 20.01.18

Kategorie: Aktuelles
Von: sus

Jeweils am 3. Samstag des Monats von 14 bis 17 Uhr (außer in Schulferien). Gemeinsam Reparieren anstatt Wegwerfen

Ein Beitrag zur Schaffung einer nachhaltigen Gesellschaft

In gemütlicher Café-Atmosphäre werden kleinere Schäden an Gebrauchsgegenständen und Lieblingsstücken (vom Stuhl über Kaffeemaschine bis hin zum Rad) auf Spendenbasis repariert. Es soll damit ein Zeichen gegen die Wegwerf-Mentalität gesetzt werden.
Erstmals fand das Reparaturcafé in Traunstein am 17.10.15 statt.

Gerne können sich auch noch ehrenamtliche Reparateure melden.

Ort: Studienseminar St. Michael, Theatersaal, Kardinal-Faulhaber-Straße 6, 83278 Traunstein

 

 

AKTUELLES

26.04.2018

… und nach wie vor strahlt Tschernobyl …

Schlechte Nachrichten: Die Fertigstellung des neuen Beton-Sarkophags für den im April 1986 explodierten Atomreaktor in Tschernobyl (Ukraine) verzögert sich. Es handelt sich dabei um Anschlussarbeiten und Abdichtungsmaßnahmen....[mehr]

Kategorie: Aktuelles

26.04.2018

Zuckersteuer

... auch in Deutschland?[mehr]

Kategorie: Aktuelles

Zuckersteuer

... auch in Deutschland?

Bis ins 19. Jahrhundert war Zucker in Form von Rohrzucker ein sehr kostbares Genussmittel und nur für die Oberschicht erschwinglich. Die industrielle Herstellung von Zucker aus der Zuckerrübe änderte dies grundlegend und stellte Zucker auch für die breite Masse zur Verfügung. Die Vorliebe für süße (d.h. kohlenhydratreiche) Nahrungsmittel haben wir von unseren steinzeitlichen Vorfahren geerbt, die noch keine Supermärkte um die Ecke hatten. Heutzutage führt dieses Verlangen dazu, dass wir mehr Zucker zu uns nehmen, als uns gut tut: Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen z.B. nehmen in den Industrieländern rasant zu – inzwischen auch bei Kindern. Gefördert wird diese Situation durch noch billiger herzustellende Isoglucose aus der Stärke von Mais, Kartoffeln oder Getreide. In den USA wird Isoglucose-Sirup bereits seit langem in großem Umfang bei der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Im EU-Binnenmarkt war bis Oktober 2017 der Einsatz von Isoglucose auf 5% beschränkt. Experten befürchten nun, dass Rezepturen von Fertig-Lebensmitteln dahingehend geändert werden, dass mehr billige Isoglucose verwendet wird und andere (teurere) Bestandteile reduziert werden. Viele Experten halten Isoglucose für (z.T. erheblich) schädlicher als herkömmlichen Haushaltszucker. Problematisch ist auf jeden Fall die höhere Süßkraft, die einen Gewöhnungseffekt beim Konsumenten verursacht, der in Folge zu immer süßeren Produkten greift.

Vor diesem Hintergrund hat Großbritannien im April 2018 eine Zuckersteuer für zuckerhaltige Getränke eingeführt. Davon ausgenommen sind Fruchtsäfte, Getränke auf Milchbasis und Produkte sehr kleiner Unternehmen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät Regierungen, zuckerhaltige Getränke mit einer Sondersteuer von mindestens 20 Prozent zu belegen.

Ob eine Zuckersteuer aber zum gewünschten Effekt – nämlich der Vermeidung von Übergewicht und den damit assoziierten Krankheiten - führt, hängt auch davon ab, wie die Hersteller gesüßter Lebensmittel reagieren. Denn wenn Zucker schlichtweg durch Süßstoffe (z.B. Aspartam, Acesulfam) ersetzt wird, ist es fraglich, ob der gewünschte gesundheitliche Effekt eintritt. Auch wenn Aspartam & Co bereits seit vielen Jahren auf dem Markt sind, sind sich Experten immer noch uneinig, ob kalorienfreie Süßstoffe gesundheitlich wirklich unbedenklich sind und beim Abnehmen helfen.

Letztendlich liegt es in der Verantwortung des Verbrauchers, zu möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln zu greifen und bei verarbeiteten Lebensmitteln genau auf die Zutatenliste zu achten.

Schimmelpilz im Haus

Wenn es draußen kalt wird, die Außenwände vom Haus abkühlen und eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum herrscht, dann zeigt sich oftmals Schimmel an den Wänden. Für die Schimmelbildung in der Wohnung gibt es eine Reihe von Ursachen:

- wenn Nässe durch ein defektes Dach oder Wände direkt in das Haus eindringt

- wird nach einem Wasserrohrbruch die Wohnung nicht genügend oder zu spät ausgetrocknet, kann sich hinter Schränken und Wandvertäfelung Schimmel ansiedeln

- falsches Heizen und Lüften in luftdichten Räumen begünstigen das Wachstum

- Tauwasserbildung an kalten Wänden im unbeheizten Zimmer oder an Fensterlaibungen die nicht ausreichend abgetrocknet werden.

Schimmelpilze sind immer vorhanden. Ob sie eine gute Grundlage finden um sich anzusiedeln und zu wachsen hängt wesentlich von der Feuchtigkeit in oder auf dem Material ab. Dies beginnt bei ca. 80%, ein besonders guter Nährboden entsteht bei Tauwasserbildung. Schimmelpize können bei Menschen Atemwegsbeschwerden, Allergien und Reizungen auslösen. Allerdings konnte man bisher nicht feststellen, bei welcher Konzentration der Sporen mit einer gesundheitlichen Belastung zu rechnen ist. Wird Schimmelpilzbefall im Raum festgestellt, so muss nicht unmittelbar mit einer Gesundheitsgefährdung gerechnet werden. Aber man sollte auch nicht warten bis sich der Schimmel weiter ausbreitet. Kleine Stellen können auch selbst mit einer 70-80% Ethanol- oder Isopropanol-Lösung (Achtung brennbar!) beseitigt werden. Dabei ist aber unbedingt darauf zu achten, dass durch das Abwischen Sporen aufgewirbelt werden können. Deshalb Atemschutz (Staubmaske) tragen und umliegende Gegenstände abdecken oder entfernen.

Allein mit der Beseitigung des Schimmels ist das Problem aber nicht gelöst. Zur Vorbeugung, dass sich Schimmelpilze nicht wieder ansiedeln, ist auch wichtig die Ursache zu beseitigen. Dies kann z.B.: Je nach Ursache, durch gezieltes Heizen und Lüften oder durch die Wärmedämmung der Außenwand geschehen.

In jedem Fall kann ein Gespräch mit einem Fachmann/ frau vorab so manche Frage klären und eine Entscheidungshilfe über das Vorgehen zur Schimmelbekämpfung und Vermeidung sein.

Im Übrigen:

Richtiges Lüften hilft auch die Raumluft zu verbessern. In geschlossenen Räumen können sich Schadstoffe durch Ausdünstung von Möbeln, Teppiche und Tapeten ansammeln. Mindestens dreimal am Tag sollten die Fenster für 5 -10 Minuten geöffnet werden um die Raumluft auszutauschen. Das hilft auch die Luftfeuchtigkeit zu regulieren

Einen Ratgeber (Broschüre) vom Umweltbundesamt zum Thema erhalten sie im Büro des Forum Ökologie

oder zu bestellen unter https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ratgeber-schimmel-im-haus